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Unsere Innovation

Die Firma Kirchner Energietechnik GmbH hat in den letzten Jahren das Turbo-CO2-Abscheideverfahren (TCA) und die hocheffiziente Produktion von Wasserstoff aus erneuerbaren - und fossilen Brennstoffen (TWP-Turbo Wasserstoff Produktion) entwickelt.

Beide Verfahren zeichnen sich dadurch aus, dass beim (Energie-) Produktionsprozess entstehende umweltschädigende Stoffe wie CO2 und eventuell vorhandene Schwefelverbindungen rein physikalisch, vollständig und zu 100% sortenrein abgeschieden werden. Der TCA Prozess kann jeder neu produzierten oder auch bestehenden Produktionsanlage bei der große Mengen CO2 entstehen nachgeschaltet werden und so bestehende Anlagen mit fossilen Energieträgern klimaneutral bzw. Anlagen mit regenerativen Energieträgern klimapositiv machen.

Bei klimapositiver Energieerzeugung wird der Atmosphäre CO2 entzogen und sie ist somit das Mittel die CO2 Konzentration zu senken und die bereits bestehende Klimakatastrophe abzumildern.

Wie effizient auf diese Weise der Klimaerwärmung entgegengearbeitet werden kann, soll am Beispiel eines 400 MW Kraftwerks veranschaulicht werden. Ein solches Kraftwerk emittiert 3,3 Mio. t CO2 pro Jahr, das zuvor beim Wachstum des Brennstoffes aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Im Mittel entzieht eine Waldfläche von 1 ha Größe der Atmosphäre pro Jahr ca. 13 t CO2 („Stiftung Unternehmen Wald“). Um der Atmosphäre durch Aufforstung 3,3 Mio. t CO2 zu entziehen würden 254.000 ha Wald benötigt, was ca. 2% der gesamten Waldfläche Deutschlands entspräche. Verwendet man Algen statt Holz als Brennstoff, so würde sich der Prozess bedingt durch deren schnelleres Wachstum und die prozentual höhere CO2 Absorption um ein vielfaches erhöht.Die beim TCA-Prozess sortenrein abgeschiedenen Stoffe können einer Weiterverwendung zugeführt oder aber unterirdisch gelagert werden und so eine weitere Schädigung der Atmosphäre durch Treibhausgase verhindern. Insbesondere das in großen Mengen anfallende CO2 darf nicht in die Atmosphäre gelangen und dort zu einer weiteren Verschärfung des bereits entstandenen Klimaschädigung beitragen. Ohne die CO2-Speicherung im Erdinneren lassen sich sämtliche verbindlich vereinbarten Klimaziele nicht erreichen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam um Felix Creutzig vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Nach der Abscheidung muss das CO2

  1. zu einem geeigneten unterirdischen Lagerort transportiert und
  2. dort eingelagert werden.

Um das CO2 in großen Tiefen möglichst effizient zu lagern, muss es auf den in diesen Tiefen herrschenden Druck komprimiert werden. Beim TCA-Prozess wird CO2 im überkritischen Aggregatzustand abgeschieden und ist somit prozessbedingt sowohl für den Transport als auch für die Einlagerung ideal vorbereitet.